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Thema Songwriting: schreibe einen Song mit Akkorden!

In zwei vorherigen Blogposts gab es schon erste Tipps für Anfänger zum Thema Songwriting. Ob du mit dem Text anfängst oder doch lieber mit der Melodie, ist natürlich dir überlassen. Dieses Mal geht es um Songwriting mit Akkorden.

Der dritte Teil unserer Blogreihe „Wie schreibe ich einen Song?“ richtet sich an Instrumentalisten. Du solltest also schon ein Harmonieinstrument wie Gitarre und Klavier spielen und dich etwas mit Akkorden auskennen.

Sehr viele Songwriter fangen ihren Song mit Akkorden an und suchen sich danach die dazu passende Melodie. Oft wird die Melodie und der Text erst von der Musik inspiriert.

Auf diese Weise kannst du einen Song mit Hilfe von Gitarre, Klavier, Keyboard oder der Ukulele schreiben:

Wähle einfache Akkordfolgen

Es gibt eine Menge Songs, die auf nur vier Akkorden aufgebaut sind. Bestimmt hast du schon einmal von „Axis of Awesome“ gehört – falls nicht, geh‘ auf Youtube und hör‘ dir die vielen Songs an, die auf den gleichen 4 Akkorden aufgebaut sind. 

Auch wenn das die Einfachheit der Popmusikwelt darstellt, ist es trotzdem interessant, wie viele verschiedene Songs daraus entstanden sind und wie sie sich durch Melodie, Rhythmus und Songtext unterscheiden. 

Wenn du erst anfängst, Songs zu schreiben, halte dich an einfache Akkordfolgen. Hier sind drei Beispiele, die du ausprobieren kannst (und natürlich auch transponieren), alle im 4/4 Takt.

1)  I F / / / I G / C / I 

2)  I Em / / / I C / / / I G / / / I D / / / I

3)  Vers: I C / / / I Em / / / I F / / / I F / / / I   

     Ref:  I C / / / I Em / / / I F / / / I Dm / / / I

Bekenne Farbe durch Vierklänge 

Wenn du schon fortgeschritten bist, dann erweitere die Dreiklänge zu Vierklängen. Dadurch kannst du mehr Emotion und Farbe in die Akkordfolge bringen. Durch Erweiterungen kannst du Dreiklänge von einfach zu tiefgründig, von hübsch bis launisch oder von luftig zu dunkel verändern. 

Probiere diese Vierklangvarianten mal aus: maj7, min7, sus4, sus2 und 6.

So wird zum Beispiel aus der oben genannten Nummer 3, diese Variante:

I C / / / I Emin7 / / / I F / / / I F6 / / / I

Musik als Sprache der Gefühle

Die meisten Songs basieren auf Dreiklängen und Vierklängen, die man grundlegend in zwei Typen aufteilen kann: Dur und Moll. Dur-Akkorde sind für die positiven Emotionen verantwortlich und Moll-Akkorde vertonen die Gefühle, die sich um Traurigkeit, Sehnsucht oder Verlust drehen.

Ein E-moll und ein E-Dur Akkord unterscheiden sich nur durch eine kleine Note, aber der Unterschied der emotionalen Wirkung ist deutlich. 

Du solltest zwar Dur und Moll Akkorde mischen, aber wenn Dur deinen Song dominiert, dann schreibe einen positiven Song, wenn Moll deinen Song dominiert, dann einen traurigen. 

Ausgehend von dieser Entscheidung würdest du wahrscheinlich für den Dur dominierten Song einen schnelleren Beat wählen und für den traurigen Song einen langsamen Beat. Lass‘ die Musik die Sprache der Gefühle sein und den Text davon inspirieren.

Viel Spaß beim Song schreiben! 🙂

P.S.: Wenn du Songwriting lernen und in der Praxis anwenden willst, kannst du gerne einen Termin mit Youbi vereinbaren und deine individuellen Ziele mit ihm  besprechen. Youbi ist Musikproduzent und Songwriter mit eigenem Recordingstudio und leitet den Kurs „Künstleraufbau“.

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